DIE STORY

Darum wird es gehen


 
Der Schriftsteller Charles Condomine ist seit fünf Jahren glücklich mit Ruth verheiratet; seine erste Frau Elvira verstarb vor sieben Jahren nach einem Lachanfall an einem Herzinfarkt. Als Studie für seinen neuen Roman The Unseen, der sich mit einem in Wirklichkeit psychotischen Geisterseher befassen soll, lädt Charles die wunderliche Madame Arcati in sein Haus. Gemeinsam mit den befreundeten Geschwistern Bradman wollen die Condomines einer Séance beiwohnen.


Nach langer Vorbereitung mit merkwürdigen Ritualen und Schallplattenmusik befindet sich Madame Arcati in Trance, spricht mit einer Kinderstimme und fällt schließlich um. Während Ruth und die Geschwister Bradman noch erste Hilfe anwenden, hört Charles eine Stimme seinen Namen rufen. Da alle anderen ihm erklären, kein Ton sei zu hören gewesen, tut er es als Witz ab. Kurze Zeit später steht seine erste Frau Elvira als Geist vor ihm.


Die nächsten Tage gestalten sich für Charles schwierig: Nur er kann Elvira sehen und hören. Ruth hält Charles zunächst für verrückt und schließlich für betrunken; da sie jede Antwort Charles’ auf Elviras Einlassungen auf sich bezieht, hängt bald der Haussegen schief. Auch Beweise von Elviras Existenz – der Geist lässt Türen schlagen und transportiert Vasen und Stühle vor Ruths Augen durch die Wohnung – lassen Ruth eher an ihrem Verstand zweifeln, als an Elviras Existenz glauben. Erst bei einem Besuch bei Madame Arcati erfährt sie, dass Elvira durchaus zurückgekommen sein könnte. Madame Arcati selbst hatte am Abend der Séance das Gefühl, dass etwas geschehen sei. Sie kennt allerdings keinen Zauber, um Elvira zurück ins Jenseits zu schicken, und so muss Ruth zunächst das Haus mit Elvira teilen. Dinge kehren sich ins Unangenehme, als sämtliches Hauspersonal durch Elvira verletzt wird. Ruth ahnt, dass Elvira Charles gerne mit sich ins Jenseits nehmen würde und Mordpläne schmiedet.


Charles verspricht Elvira, mit ihr ins Kino zu fahren, doch erweist sich das Wetter als schlecht, sodass an seiner Stelle Ruth den Wagen für eine kurze Fahrt nutzt. Da Elvira heimlich das Auto manipuliert hatte, stirbt Ruth bei einem Autounfall. Charles hat nun zwei tote Ehefrauen um sich; auch Ruth wird, nachdem Madame Arcati einen erneuten zwecklosen Zauber an beiden verblichenen Ehefrauen versucht hat, für Charles sichtbar.


Vor allem Elvira sehnt sich zurück nach dem Jenseits. Es stellt sich heraus, dass die Versuche Madame Arcatis bisher erfolglos waren, weil nicht Charles seine frühere Frau zurück ins Diesseits gewünscht hat, sondern seine Angestellte Edith. Mit ihrer Hilfe gelingt es schließlich, beide Ehefrauen verschwinden zu lassen. Madame Arcati erkennt bald, dass die Frauen nicht fort, sondern nur unsichtbar sind. Sie rät Charles, sein Haus zu verlassen, und der schreitet zur Tat, wobei ihm alle Koffer und auch sein Mantel von beiden Geistern gereicht werden. Frohlockend stellt er sich sein freies Leben als Witwer vor und fährt in seinem Cabrio los. Beide Ehefrauen-Geister sitzen am Ende gemeinsam auf einer Mauer und erwarten seinen Wagen, der schließlich in voller Fahrt gegen die Mauer fährt. Charles erscheint als Geist und beide machen für ihn in ihrer Mitte Platz – er reagiert wenig begeistert.