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1970 - irgendwo hinter dem eisernen Vorhang. Während einer Urlaubsreise löst eine amerikanische Durchschnitts- familie einen internationalen Spionagefall aus, indem der amerikanische Partyservicebetreiber Walter Hollander ausgerechnet im militärischen Sperrgebiet eines ost- europäischen Landes, arglos einen Sonnenuntergang fotografiert. Um ihrer Gefangennahme zu entgehen, flieht die dreiköpfige Familie in die amerikanische Botschaft dieses Landes. Gerettet? Wohl kaum! Der Geheimdienst ist den "drei Spionen" dicht auf den Fersen. Botschafterin Magee hat Stunden zuvor das Haus in Richtung USA verlassen. Ihr stellvertretender, naiver und übereifriger Sohn Axel erwartet zwei ruhige Wochen. Daraus wird jetzt leider nichts mehr.
Walter Hollander, seine Frau Marion und ihre Tochter Susan stürzen ihr unfreiwilliges Asyl, schon innerhalb kurzer Zeit in den Wahnsinn und zur Verzweiflung. Allen voran Walter. Axel wächst das Chaos auch trotz der kompetenten Botschafts- angestellten Debbi Kilroy zunehmend über den Kopf.
Wie kann man eine dreiköpfige Familie unter den Augen der Spionageabwehr, vertreten durch den brutalen Dserjinski, aus der Botschaft und außer Landes bringen? Ein geplanter Empfang mit internationalen Gästen, Ehrengast ist der dubiose Sultan von Bashir, scheint die optimale Lösung zu bieten. Hier treibt das Chaos, unter den Augen, eben dieser Gäste dem Finale zu. Werden die Hollanders je wieder ihr geliebtes, patriotisches Amerika wiedersehen. Woody Allen nimmt hier seine "normalo" Landsleute kritisch unter die Lupe. Mit seiner bisweilen überzogenen, unterhaltsamen Art, treibt er seine Protagonisten, in nicht ganz alltäglichen Situationen, ins unlösbare Desaster und mit viel stoischem Pragmatismus und unter zu Hilfenahme der Liebe und des Zufalls auch manchmal wieder hinaus.
Uraufführung:
17.11.1966 | Morosco Theater, New York Regie: Stanley Prager
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